Getreidespeicher Obermühl

Getreidespeicher in Obermühl um 1930

Das Wahrzeichen des Ortes Obermühl, ein ehemaliger Getreidespeicher aus dem Jahr 1618 (Beginn des 30-jährigen Krieges), wurde vom Freiherren Karl Jörger im Renaissance-Stil erbaut. Der schmucke Bau mit einer Gesamthöhe von 32m (davon 16m Dachhöhe) mit seinen Eckquadern , war einmal einer der charaktervollsten Bauten im Linzer Umland gegen das Passauische zu und gibt heute noch Zeugnis von der damaligen Bedeutung des kleine Donauortes Obermühl. Neben der Getreidelagerung diente er auch als Mautstelle für vorbeifahrende Schiffe und war mit einem Schankrecht versehen.

Das am Bild links liegende Gebäude, ein Salzstadel aus dem Jahr 1524, war das zweite Wahrzeichen des Ortes aus einer wirtschaflich regen Zeit. 

Getreidespeicher in Obermühl

Im Zuge des Kraftwerkbaus in Aschach (um 1960), wurden die beiden unteren Geschoße des Getreidespeichers eingeschüttet, um das heutige Donauniveau im Staubereich zu erreichen, der Salzstadel wurde abgerissen.

 

Letzte Änderung am 03/08/2010 um 14:37.
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