2002 Der Bauer als Millionär

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Der Bauer als Millionär

Romantisches Zaubermärchen mit Gesamg in drei Aufzügen

von Ferdinand Raimund

1.Aufzug: Im Feenreich; Salon bei Wurzel

2.Aufzug: Im Tal der Zufriedenheit; Salon bei Wurzel; In der Nacht auf freiem Feld; Auf der Geister-Kegelbahn

3.Aufzug: Vor dem Schloss des Hasses; Vor der Fischerhütte


Der reale Kern der Handlung ist die Figur und das Geschick des Bauern Fortunatus Wurzel. In ihm hat der Dichter ein Bild des Lebens von allgemein menschlicher Geltung geschaffen, obwohl er zugleich ein in jenen Tagen aktuelles Problem zu behandeln suchte. War doch seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts eine starke gesellschaftliche Umschichtung vor sich gegangen, bei der sich die Emporkömmlinge, die Neureichen stark in den Vordergrund spielten. Dieselbe Woge, die diese Leute zu Reichtum und Ansehen emporgetragen hatte, verschlang sie oft nach kurzer Frist wieder.

Auch wir werden heute des Öfteren Zeuge derartiger Schicksale.

Diese Vorgänge werden dem Dichter zum Sinnbild der Vergänglichkeit, dadurch noch gesteigert, dass die Mittel, deren er sich bedient, ebenso einfach wie echt sind. Jene Szenen, in denen die Jugend Abschied von Fortunatus nimmt und dafür das Alter gespenstischen Einzug hält, sind Verwirklichungen dichterischer Visionen. Jugend und Alter gewinnen deshalb so elementares Leben, weil sie Wiederspiegelungen dessen sind, was unbewusst in unserem eigenen Inneren vorgeht.

Der Erfolg der Uraufführung am 10. November 1826 übertraf alle Erwartungen. Raimund selbst spielte den Fortunatus Wurzel; es wurde eine seiner besten Rollen.

Auch in anderen Städten gewann "Der Bauer als Millionär" die Gunst des Publikums, so in München und Leipzig, Berlin und Hamburg.

Raimund nahm daher das Stück in sein Gastspielrepertoire auf. Insbesondere am Lied des Aschenmanns konnten sich die Theaterbesucher nicht satt hören.

Kirchberger Theater 2002 - Der Bauer als Millionär

Feen und Zauberer
Lakrimosa , eine ganz mächtige Fee Maria Hofer
Zenobius , ihr Haushofmeister Josef Gahleitner
Antimonia , eine weniger mächtige Fee Rosa Atzgerstorfer
Borax , ihr Sohn Christoph Eidenberger
Ajaxerle, Magier aus Donau-Eschingen Richard Reiter
Allegorien und ihre dienstbaren Geister
Die Zufriedenheit Roswitha Hofer
Die Jugend Sandra Kaindlbinder
Das hohe Alter Johann Peinbauer
Der Neid Gerald Pusch
Der Hass Gottfried Fuchs
Tophan , des Hasses Kammerdiener Gerhard Wipplinger
Nigowitz , des Hasses Vertraute Margarita Pusch
Illi , der Geisterbote Margarita Pusch
Amor Chista Oberpeilsteiner
Die Quenlichn Leit
Fortunatus Wurzel , ein ehemaliger Bauer Karl Rothberger
Lottchen , seine Ziehtochter Brigitte Wöss
Lorenz, ein ehemaliger Stallknecht Eugen Peinbauer
Habakuk , Bedienter bei Wurzel Peter Höllinger
Karl Schilf , ein armer Fischer Martin Atzgerstorfer
Musensohn
Schmeichelfeld
Achterling
Freunde und Zechkumpane Wurzels
Ernst Atzgerstorfer
Elfrieda Vierlinger
Gerhard Obermüller
   
Musik Ulrike Koblmüller, Klarinette
Gerhard Obermüller, Akkordeon
Birgitt Kepplinger, Violine 
Produktionsleitung Ernst Atzgerstorfer
Bühne Ernst Atzgerstorfer
Josef Gahleitner
Technik und Beleuchtung Martin Atzgerstorfer
Peter Höllinger
Frisuren und Masken Petra Hattenberger
Leopoldine Pusch
Kostüme Agnes Peinbauer
Monika Pühringer
Kassa, Werbung, Souffleuse Brigitte Steininger
Elisabeth Peinbauer
Regieassistenz Elfrieda Vierlinger
Spielberatung Joachim Rathke, Landestheater
Regie Heinrich Pusch

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Letzte Änderung am 16/05/2010 um 12:25.
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