2010 Die Kartenlegerin

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Die Kartenlegerin

Wilfried Wroost  

   

„Die Welt will betrogen sein!“ Dieser Ausspruch könnte einem einfallen, wenn man an einschlägige Skandalfälle der letzten Zeit aus Politik und Wirtschaft denkt.

„Die Welt will betrogen sein!“ Das ist auch die insgeheime Lebensphilosophie der Hauptperson des vorliegenden Stückes, der „Kartenlegerin“ Wilhelmine Landl. Diese Lebensphilosophie paart sich auffällig mit nicht vorhandenem Schuldbewusstsein. Somit ergeben sich – obgleich die Handlung zeitlich um 40 Jahre zurückversetzt ist – durchaus aktuelle Bezüge.

Witwe Landl begnügt sich nicht mit ihrer Rente sondern bessert diese kräftig durch einen -     steuerfreien - Nebenverdienst auf: Karten legen. Da genug Leute auf ihre Weissagungen hereinfallen, gibt sie sich immer professioneller und vertreibt sogar Geschäftskarten als Werbung.

Das kann natürlich nur so lange gut gehen, bis jemand mit ihren „Erkenntnissen“ nicht zufrieden ist bzw. ihre Tricks durchschaut. Es kommt, wie es kommen muss: Sie landet vor Gericht. Dort müssen die Juristen allerdings erkennen, dass nicht nur Karten GELEGT WERDEN können.

 

Wilhelmine Landl, eine Witwe Renate Zalto
Fritz Braun, ihr Neffe Gerhard Wipplinger
Peter Henckl, ein Landwirt Karl Rothberger
Ida Henckl, seine Frau Roswitha Hofer
Otto Henckl, sein Sohn aus erster Ehe Martin Atzgerstorfer
Gisela Wasserl, Ottos Braut Monika Walch
Karl Mack, ein Viehhändler Eugen Peinbauer
Dr. Kleinfisch, Amtsrichter Peter Hartl
Dr. Pulvermann, Staatsanwalt Gottfried Fuchs
Alfred Pause, ein Zeuge Gerald Pusch
Pösel, Protokollführerin Sandra Kaindlbinder
Ein Justizwachebeamter Kurt Kaindlbinder
   
Produktionsleitung Ernst Atzgerstorfer
Bühne und Technik Ernst Atzgerstorfer
Martin Atzgerstorfer
Josef Gahleitner
Peter Hartl
Frisuren und Masken Petra Hattenberger
Leopoldine Pusch
Kostüme und Requisiten Monika Walch
Elfrieda Vierlinger
Kassa, Werbung, Souffleuse Brigitte Steininger
Elisabeth Peinbauer
Aufsicht Anton Kaindlbinder
Josef Gahleitner
Regieassistenz Elfrieda Vierlinger
Spielberatung Joachim Rathke, Landestheater
Regie Heinrich Pusch

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Letzte Änderung am 16/05/2010 um 12:21.
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