Autoreninfo
| Sie finden hier Informationen zu folgenden Autoren: |
| Wilfried Wroost |
| Ray Cooney |
| Johann N. Nestroy |
| Anton Hamik |
| Ferdinand Raimund |
| Hans Weigel |
| Eugèn Labiche |
| Nikolaj Wassiljewitsch Gogol |
| Ludwig Thoma |
| Maximilian Vitus |
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weitere Autoren finden sie auch auf folgenden externen Links ... (tlw. Suchfunktion benutzen) |
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dt. Erzähler und Dramatiker lebte in Hamburg, wo eine Straße nach ihm benannt ist. Bekannt wurden die Stücke des Autors vor allem durch Aufführungen des Hamburger Ohnsorg-Theaters. „Die Kartenlegerin“ wurde überdies auch am Münchner Komödienstadel erfolgreich aufgeführt. Links zum Autor: wikipedia Unsere Stücke: Die Kartenlegerin (2010) |
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Ray Cooney, geboren 1932 in London, ist einer der erfolgreichsten angelsächsischen Komödienautoren unserer Zeit. Präzise konstruierte er absurd erscheinende Szenen, die die Bühnenfiguren von einer Katastrophe in die andere treiben; originell, nervenaufreibend, verrückt und wahnsinnig komisch. “Außer Kontrolle” wurde 1990 in London uraufgeführt und 1991 zur besten englischen Komödie erklärt. Links zum Autor: wikipedia Unsere Stücke: Außer Kontrolle (2008), Alles auf Krankenschein (2012)
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Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862) Am 7.Dezember 1801 in Wien geboren entstammte er einer angesehenen Bürgerfamilie. Sein Vater, der Hof- und Gerichtsadvokat Dr.Johann Nestroy, hätte aus dem Sohn gern einen Juristen gemacht. Tatsächlich studierte dieser auch ein bisschen, fand aber keinen Geschmack an der Rechtswissenschaft; dafür wurde er von jener "Theatromanie" ergriffen, die für die Wien er Jugend dieser Tage in der Luft lag. Da der junge Nestroy eine stattliche Erscheinung war und über eine schöne Bassstimme verfügte, versuchte er sich zunächst als Sänger. Noch nicht 21 Jahre alt debütiert er als Sarastro in der "Zauberflöte". Zwischen 1826 und 1829 wird Nestroys darstellerische Eigenart immer individueller, und zwar im komischen Fach, obwohl er sich anfangs zum Tragiker berufen glaubte. Seit 1827 schreibt er eigene Stücke. 1831 ereilt ihn der alles entscheidende Ruf des Direktors Carl ans Theater an der Wien. In Carls Ensemble verblieb Nestroy bis zu dessen Tode, um hierauf selbst die Leitung des Theaters zu übernehmen. Der bedeutendste Rivale bei seinem Eintritt ins Wiener Theaterleben begegnete Nestroy in Ferdinand Raimund. Auch dieser vereinte Schauspieler und Dichter in einer Person. Nestroy war klug genug, es nicht mit einer Nachahmung des Konkurrenten zu versuchen. Entsprangen Raimunds gestaltende Kräfte dem Gemüt, so schuf Nestroy aus der Schärfe seines kritischen Intellekts. Bildete Raimund seine Menschen so, wie er sie zu sehen wünschte, so stellte sie Nestroy dar, wie sie eben waren. Dass Nestroy ebenso wie Raimund über das irdische Geschehen eine überirdische Traumwelt zuckerte, lag weniger in seiner Überzeugung, als vielmehr an einer Modeerscheinung und vor allem an den harten Bandagen der Zensur. Die Zensurbeamten Metternichs konnten einer realistischen Darstellung der biedermeierlichen Frustration und der zunehmenden Verelendung immer weiterer Bevölkerungskreise nichts abgewinnen. Das Stück hatte eher die Chance durchzukommen, wenn darin die Zuschauer in kuriose Zauberfantasien und barocke Feenträume geschaukelt wurden. Theaterkritiker dieser Zeit sahen naturgemäß differenzierter und einige befürchteten, dass Nestroys Stücke potentielle Revolutionsführer zum Losschlagen animieren könnten. Womit sie so unrecht nicht hatten! 1833 war die Premiere des "Lumpazivagabundus", 1848 erschütterte die große Revolution die Monarchie. Die positiven Folgen: Bauernbefreiung, Abschaffung der Leibeigenschaft, Abschaffung der Grundherrschaft, Gründung kommunaler Verwaltungseinheiten (Gemeinden), Demokratisierung und Dezentralisierung. Links zum Autor: nestroy.at aeiou.at Projekt Gutenberg wikipedia Unsere Stücke: Der Talismann (1987), Lumpazivagabundus (1998), Der Zerrissene (2006) |
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Der Wiener arbeitete in den 30er Jahren bei "Radio Graz" in der Unterhaltungs- und Hörspielabteilung. Neben einigen Theaterstücken schrieb er eine Reihe von volkstümlichen Hörspielen und arbeitete noch als Schauspieler und Regisseur an Grazer Bühnen. Unsere Stücke: Herz am rechten Fleck (1980), Der verkaufte Großvater (2004) |
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Ferdinand Raimund (1790 - 1836) Ferdinand Raimund war ein Kind der Wiener Vorstadt. Am 1.Juni 1790 kam er als Sohn eines Drechslermeisters in der Mariahilferstraße zur Welt. Zuerst betätigt er sich im tragischen Fach. Die Aufmerksamkeit des Publikums erringt er aber erst mit seiner humoristischen Begabung. Seine schauspielerische Laufbahn ist damit entschieden. 1817 kam Raimund ans Leopoldstädter Theater, wo er 1823 zum Regisseur avancierte. Dass er hier auch zum Bühnendichter wurde, ist eher einem Zufall zu verdanken. Der Hausdichter Meisl hatte einen Possentext nicht mehr vollenden können. Raimund bearbeitete und ergänzte das Fragment, und so entstand sein erstes Stück "Der Barometermacher auf der Zauberinsel". Dessen freundliche Aufnahme ermunterte Raimund zu weiterem Schaffen, sodass 1824 "Der Diamant des Geisterkönigs" über die Bühnenbretter gehen konnte. Auch bei diesem Stück stützte er sich auf eine Wiener Vorstadtposse. Erst bei seiner dritten Arbeit wurde er zum Erfinder des Stoffes, sodass seine dichterische Leistung endgültig besiegelt war: "Der Bauer als Millionär" oder "Das Mädchen aus der Feenwelt". Sein letztes Stück war dann der von uns im Jahre 1985 aufgeführte "Verschwender". Links zum Autor: ferdinandraimund.at www.aeiou Projekt Gutenberg wikipedia
Unsere Stücke: Der Verschwender (1985), Der Bauer als Millionär (2002)
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Erzähler, Essayist, Kritiker und Übersetzer, Dramatiker; Emigrant in der Schweiz, Wien. Links zum Autor: www.aeiou wikipedia Unsere Stücke: Oskar (2000)
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Als Sohn eines wohlhabenden Industriellen studierte er die Rechte, bereiste dann Italien. Bereits 1837 brachte er sein erstes Stück heraus. Links zum Autor: wikipedia
Unsere Stücke: Der Florentinerhut (1994)
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Nikolaj Wassiljewitsch Gogol (1809 - 1852)
Der ukrainische Gutsbesitzersohn aus der Gegend bei Poltawa, geboren am 1. April 1809, zog nach Moskau, arbeitete als Beamter, ehe er sich ganz der Dichtung zuwandte. Ersten großen Erfolg hatte er mit der Komödie "Der Revisor" (1836), in der er Dummheit und Bestechlichkeit seiner einstigen Beamtenkollegen geißelte. Er starb am 4. März 1852 in Moskau. Links zum Autor: wikipedia
Unsere Stücke: Der Revisor (1990)
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Sohn eines oberbayerischen Försters, Vertreter des deutschen Naturalismus, machte in seinen Romanen, Erzählungen und Volksstücken Scheinmoral und blasierte Überheblichkeit zum Gegenstand grotesker Satiren. So gut wie er die Schwächen der bürgerlichen Gesellschaft kannte, so war er auch mit der Psyche der bayerischen Bauern vertraut. Gerade seine erfrischenden Komödien zeugen von glänzender Beobachtungsgabe und treffendem Witz. Thoma gilt in der Literatur als bayerisches Gegenstück zum bekannten österreichischen Dramatiker Ludwig Anzengruber. Links zum Autor: Projekt Gutenberg wikipedia
Unsere Stücke: Der Millionenschuster (1988)
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Maximilian Vitus (1897 - 1968) Er stammt aus einem altbayerischen Bauernhof am Starnberger See. Eigentlich wollte er Lehrer werden, doch im Laufe der Zeit kam er zur Überzeugung, dass es davon schon genug gibt und betrat die Theaterbühne. Sein damaliger Direktor des kleinen Wandertheaters verzweifelte allerdings an der schauspielerischen Begabung des jungen Mannes, wie er selbst gerne erzählte. 1930 begann er mit dem "Stückeschreiben". Bereits 1933 schrieb er sein wohl bekanntestes und beliebtestes Stück "Die drei Eisbären. Insgesamt hat er 29 Stücke geschrieben.
Unsere Stücke: Die silberne Haarnadel (1982)
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